Oliver Bokelmann: Demokratiebildung in der Sozialen Arbeit
1. Auflage 2026. 978-3-8252-6717-9
Demokratiebildung gehört zum Kern Sozialer Arbeit. Trotzdem bleibt sie oft abstrakt oder projektförmig.
Das Buch zeigt, wie in zentralen Praxisfeldern (z. B. Offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Hilfen zur Erziehung oder kommunale Jugendbeteiligung) demokratische Erfahrungen ermöglicht werden können und welche strukturellen, professionellen und organisationalen Widersprüche dabei wirksam werden. Im Mittelpunkt stehen Spannungsfelder wie Macht und Beteiligung, Schutz und Selbstbestimmung sowie Expertise und Mitbestimmung. Demokratiebildung wird dabei nicht als Zusatzaufgabe verstanden, sondern als professionelle Querschnittsaufgabe.
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Prüfungsaufgaben
Kapitel 1: Demokratie und Soziale Arbeit: Grundlagen und Auftrag
Kapitel 2: Menschenrechte und Kinderrechte als Basis demokratischer Bildung
Kapitel 3: Begriffe im Feld – Politische Bildung, Demokratiebildung, Demokratiepädagogik
Kapitel 4: Demokratiebildung als Transformation: Theoretische Grundlagen und die ICH-WIR-WELT-Heuristik
Kapitel 5: Schlüsselbegriffe der Demokratie
Kapitel 6: Räume und Zeiten demokratischer Bildung
Kapitel 7: Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung
Kapitel 8: Demokratiebildung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und in der Jugendverbandsarbeit
Kapitel 9: Demokratiebildung in den Hilfen zur Erziehung und Arbeit mit Familien
Kapitel 10: Kooperation Jugendhilfe und Schule: Demokratiebildung im schulischen Kontext
Kapitel 11: Jugendbeteiligung und Jugendpolitik
Kapitel 12: Zivilgesellschaftliches Engagement als Lernraum für Demokratie
Kapitel 13: Diversität, Differenz und soziale Ungleichheit in der Demokratiebildung
Kapitel 14: Organisationen als Bildungsorte: Demokratische Organisationskulturen Sozialer Arbeit
Kapitel 15: Demokratiebildung im Spannungsfeld von Bildung und Radikalisierungsprävention